EastWestCulture: Home
Linkbox
Goethe-Institut Moskau

Goethe-Institut St. Petersburg

Zentrum für zeitgenössische Kunst Nishnij Nowgorod

Staatliches Museum der Geschichte St. Petersburgs

Museumsdorf Cloppenburg Niedersächsisches Freilichtmuseum

Ruhrlandmuseum Essen

Stadtgeschichtliches Museum zu Leipzig

Österreichisches Museum für Volkskunde Wien

Museen
Austellungen
Konzerte
Kunst
Kongresse
Geschichte
Architektur
Ausstellungen >> "Das Gedächtnis des Körpers"
Ausstellung "Das Gedächtnis des Körpers"
- Vorgeschichte -

Wurf   Vorgeschichte
Sprung   Entwürfe 1998 >>
Leibchen   Konzept 1999 >>
St. Petersburg 1999   Planung 1999 >>
Rom 64   Ausstellung 2001 >>
Skulptur  (SK - M 9/96)   Pressestimmen >>
   
Die Idee zu einer Ausstellung über die Geschichte der Unterwäsche im Rußland der sowjetischen Zeit wurde Anfang 1997 geboren. Michael Kahn-Ackermann, der Direktor des Goethe-Instituts in Moskau, besuchte das Land Niedersachsen, um mit Vertretern des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie dem Museumsdorf Cloppenburg als Moderator des Kulturaustauschs zwischen Niedersachsen und Rußland Gespräche über die konzeptionelle Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zu führen.

Neue Projekte sollten unter anderem zum Ziel haben, konkrete, modellhafte Ausstellungsprojekte für die bilaterale Zusammenarbeit zu entwickeln.

Der Kulturaustausch hatte 1993 mit einer Serie von Wanderausstellungen begonnen (Klassische Moderne aus Tula, Landschaftsmalerei aus Wladimir, die "Brücke"-Maler aus Oldenburg, Kulturgeschichte der Kartoffel, "Münchhausen"-Illustrationen). In der Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Moskau war seit 1995 eine Konferenzserie entwickelt worden, die das Thema "Regionale Kulturarbeit" in zahlreichen Veranstaltungen beleuchtete: "Zentrum und Peripherie" 1995, "Museum und Publikum" 1996, "Medien und Kultur" 1997. Diese Veranstaltungen wurden bewußt in peripheren Gebieten Rußlands durchgeführt, um damit auf ein wachsendes politisches und kulturelles Selbstverständnis der Regionen zu reagieren.

Ein Ausstellungskatalog des Schloßmuseums Jever von 1994 gab schließlich den Ausschlag: "Korsetts und Nylonstrümpfe" wiesen den Weg zu einer Überlegung, das Thema "Unterwäsche" zum Anlaß für eine Auseinandersetzung mit der sowjetischen Vergangenheit zu nehmen. Dabei spielten verschiedene Aspekte eine Rolle:

  • das große aktuelle Interesse an "Körper"themen nach der Öffnung in Rußland
  • die Möglichkeit, ein politisches Thema in einer Mischung aus Ernst und Amüsement aufzugreifen
  • der gerade von diesem Thema ausgehende Anreiz, auch in der Darstellung neue experimentelle Wege in das noch weitgehend konventionellen Layout russischer Museen einzuführen

Nachdem erste Überlegungen bereits auf der Konferenz "Medien und Kultur" präsentiert worden waren, legte das Goethe-Institut Moskau ein Projektkonzept vor, an dem sich das weitere Vorgehen der Partner orientierte. Demnach sollte "Das Gedächtnis des Körpers" durch eine inhaltlich spektakuläre Ausstellung auf die kulturellen und museologischen Potenzen der Peripherie aufmerksam machen und damit das gewachsene Selbstbewußtsein der Kultureinrichtungen außerhalb von Moskau und St. Petersburg zur Geltung bringen. Eine begleitende Konferenz sollte die konzeptionellen Eckpunkte der Ausstellung einem breiten Kreis von Multiplikatoren vermitteln. Die Präsentation der Ausstellung in Moskau sollte für eine Rückkopplung dieser kulturellen Dynamik an das Geschehen im Zentrum sorgen.

Ausstellungen >> Ausstellung "Das Gedächtnis des Körpers




 
 
 



Home .. Ausstellungen .. Begegnungen .. Konferenzen .. Newsroom .. Partner .. Personen .. Salon
Redaktion, Webmaster: Karl-Heinz Ziessow, Wilfried Wördemann
© Karl-Heinz Ziessow, 2001-2003, Impressum
http://www.eastwestculture.org/