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Seminarprogramm für Nachwuchsführungskräfte aus Kultureinrichtungen Russlands am Beispiel Museum
Cеминар для молодых руководителей учреждений культуры
( >>по русски)

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Kontakt
in Deutschland:
в Германии:
DMAN
Schloss Celle
Schlossplatz 1
D-29221 Celle
Fax/Факс: ++49/5141/973 200
afrischmuth@dman.de
http://www.dman.de/
in Moskau:
в Москве:
1-й Казачий переулок д 7
119017 Москва
Fax/Факс: 007/095/2344983
dman@col.ru

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Museumsfortbildung 2004 Schloss Celle Managementakademie
Bundesakademie

  • Projektimpuls

Im Rahmen der deutsch-russischen Kooperation hat die Deutsche Management Akademie Niedersachsen ein „Seminarprogramm für Nachwuchskräfte aus Kultureinrichtungen Russlands am Beispiel Museum“ ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative soll die kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland gestärkt werden.

  • Projektinhalt

Die Struktur des Seminarprogramms für Nachwuchskräfte aus Kultureinrichtungen Russlands ist angelehnt an die Führungskräfte-Trainings, die die Deutsche Management Akademie bereits seit mehreren Jahren mit der russischen Regierung und Wirtschaft durchführt.


Eingeleitet wird das Programm mit einem vierwöchigen Intensivseminar, das die Vermittlung von Kenntnissen der Kunst- und Kulturförderung, der Kunst- und Kulturadministration sowie der künstlerischen und kulturellen Praxis an Museen in der Bundesrepublik Deutschland zum Inhalt hat. Neben Aspekten des Museumsmanagements (organisationstechnische, rechtliche und wirtschaftliche Modelle) werden museumsrelevante Inhalte, insbesondere die der gesellschaftlichen und öffentlichkeitswirksamen Vermittlung (Ausstellungskonzeption, Museumspädagogik, Öffentlichkeitsarbeit), sowie Fragen der innerbetrieblichen Kommunikation im Museum Gegenstand der Seminarreihe sein.

Im Anschluss daran findet eine zweimonatige Hospitation in verschiedenen Museen Deutschlands statt.


In einer das Programm abschließenden Tagung werden die während der Hospitation gemachten Erfahrungen und Beobachtungen im Rahmen einer vergleichenden Analyse einem interessierten Fachpublikum präsentiert.

  • Schwerpunktthemen

Die Inhalte des Seminarprogramms orientieren sich an den kommunikativen Arbeitsfeldern des Museums. Thematische Schwerpunkte dabei sind:

  • Organisationsstrukturen (Museumsmanagement, öffentliche, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Museumsarbeit)

  • Beispiele deutsch-russischer bzw. europäischer und internationaler Kooperation im Museumswesen

  • Führungsstrukturen, innerbetriebliche Kommunikation

  • Ökonomische Ressourcenorientierung (Finanzierungsstrategien, Wirtschaftsplanung)

  • Museum und Öffentlichkeit (Medien, Marketing und PR)

  • Besucherorientierung (Besucherforschung und besucherorientierte Praxis)

  • Ausstellungskonzepte (Präsentationstypologie und Gestaltungsprinzipien)

  • Museumsidentitäten (Museumspädagogik, Vermittlungskonzepte, Themen und Projektrealisierung)

  • Netzwerkarbeit (Systeme musealer Kooperationen).

    • Dozenten und Arbeitsformen

Die jeweiligen thematischen Schwerpunkte werden im ersten Modul von einem Team anerkannter Fachleute aus den museumsrelevanten Bezugswissenschaften, der Museolgie und aus den jeweiligen praktischen Arbeitsfeldern des Museums vermittelt.

Im Plenum, in Arbeitsgruppen und Einzelarbeit werden Sie gemeinsam mit den Referenten die theoretischen und praktischen Fragestellungen diskutieren und dabei Methoden und Modelle aktueller Museumsarbeit kennen lernen.

Exkursionen zu Museen, die Präsentation ihrer Arbeit und die konkrete thematische Auseinandersetzung mit den dortigen Kollegen bietet Ihnen die unmittelbare Anschauung und ergänzt die theoretischen Grundlagen und Ausführungen.


In der Abschlussveranstaltung bereitet das Lehrgangsteam mit Ihnen eine Präsentation der Erfahrungen und Ergebnisse aus Ihren Hospitationen vor, die dann in einer folgenden fachöffentlichen Tagung vorgestellt wird.

  • Hospitation

Nach dem ersten Modul, dem vierwöchigen Intensivseminar, werden Sie im Rahmen einer Hospitation sechs Wochen in einem deutschen Museum arbeiten. Ein Tutor betreut Sie dort, der Sie in das Museum und seine Rahmenbedingungen einführt und Sie für die Zeit Ihres Aufenthaltes begleitet. Kern der Hospitation ist sowohl das Kennenlernen der jeweiligen Museumspraxis als auch die vergleichende Auswertung zwischen der Arbeit Ihrer Institution und dem jeweilig gastgebenden Museum in Deutschland. Im Zentrum steht dabei die Problemstellung, die Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung und Berufspraxis aktuell in Russland und in der Gegenüberstellung mit den deutschen Verhältnissen besonders beschäftigt und interessiert. Nach Abschluss der Hospitation werden die Ergebnisse Ihrer Auseinandersetzung im Museum Teil der öffentlichen Präsentation sein. Die Vermittlung an das jeweilige deutsche Referenzmuseum erfolgt - entsprechend Ihres Aufgaben- und Arbeitsprofiles - durch die Lehrgangsleitung.

      • Termine und Programmverlauf

Das Gesamtprogramm umfasst den Zeitraum vom 27. Februar 2005 bis zum 22. Mai 2005. Es gliedert sich in die vier Module:

  1. Intensivseminar (28. Februar - 25. März 2005)

  2. Hospitation in einem Museum (28. März – 13. Mai 2005)

  3. Workshop zu den Hospitationen (17. – 21. April 2005)

  4. Abschlussseminar und Ergebnispräsentation (16. – 20. Mai 2005)

  • Leistungsumfang

Folgende Leistungen werden während des Aufenthaltes in Deutschland von der DMAN erbracht: Unterbringungs- und Versicherungskosten der Teilnehmer, Zahlung eines Stipendiums für den Lebensunterhalt, Flughafen-Transfer bei An- und Abreise in Deutschland, Exkursionen während des Intensivseminars, Sprachunterricht ebenfalls während des Intensivseminars sowie Seminarmaterialien. Die An- und Abreisekosten nach Deutschland muß jeder Teilnehmer selbst tragen.

  • Teilnahmevoraussetzungen

Das Programm richtet sich vornehmlich an den wissenschaftlichen Nachwuchs in Museen. Sie können sich bewerben, wenn Sie:

  • ein abgeschlossenes museumsrelevantes Studium absolviert haben

  • an einem Museum tätig sind und über praktische Berufserfahrung verfügen

  • freiberuflich oder selbständig im Arbeitsfeld Museum tätig sind

  • das 40. Lebensjahr nicht wesentlich überschritten haben.

Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache sind für dieses Programm Voraussetzung, die Seminarsprache ist deutsch (Konsekutivübersetzung während des Seminars durch Dolmetscher ins Russische).

Die Struktur des Lehrgangs setzt sowohl aktive Diskussionsbeteiligung als auch die Fähigkeit zur praktischen Realisierung Ihrer Ideen und Konzepte voraus. Ihre Bereitschaft zur Arbeit im Team, Ihre Offenheit im Erfahrungsaustausch und Ihre Dialogbereitschaft im fachlichen Austausch mit deutschen und russischen Kollegen sind Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Programm.



  • Bewerbungsverfahren

Ihre Interessemeldung richten Sie bitte mit dem ausgefüllten Bewerbungsformular an die

Deutsche Management Akademie Niedersachsen (DMAN)


in Deutschland: Schloß Celle, Schloßplatz 1

D - 29221 Celle

Fax: ++49/5141/973 200

E-Mail: afrischmuth@dman.de


in Moskau: 1. Kasatschi Pereulok Nr. 7

119017 Moskau

Fax: 007/095/2344983

E-Mail: dman@col.ru


Sie können die Bewerbungsunterlagen auch im Internet unter www.dman.de abrufen. Ihre Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen sollte bis zum 18. September 2004 bei der DMAN eingegangen sein, danach erfolgt eine erste Auswahl der Kandidaten. Ein persönliches Gespräch der Lehrgangsleitung mit den ausgewählten Kandidaten findet voraussichtlich Mitte Oktober in Moskau statt und wird endgültig über die Zusammensetzung der Teilnehmergruppe entscheiden. Über den genauen Termin werden wir Sie rechtzeitig informieren. Die endgültige Zusage über Ihre Teilnahme am Seminarprogramm erhalten Sie etwa 10 Tage nach dem Auswahlgespräch.

  • Träger, Kooperation und Beratung

Träger des Projektes ist die Deutsche Management Akademie Niedersachsen (DMAN) in Celle. Partner sind die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel (www.Bundesakademie.de), das Freilichtmuseum Cloppenburg (www.eastwestculture.org) sowie zahlreiche Museen und Institutionen aus dem kulturellen Bereich.


Die Finanzierung des Programms stellt die Bundesregierung, vertreten durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Frau Staatsminister Dr. Weiss, und die Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, sicher.

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