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Konferenzen >> Nizhni Novgorod 1995 - Programm >> Beitrag S. Meyer Konferenz "Zentrum und Peripherie". Nizhni Novgorod 18.-21. September 1995
Stadtsanierung und Industriekultur - das Tuchmacher-Museum in Bramsche (Abstract) Dr. Susanne Meyer, Direktorin des Tuchmacher-Museums Bramsche Die niedersächsische Stadt Bramsche im Norden von Osnabrück war seit Jahrhunderten für ihre Tuchproduktion berühmt. Es ist eine einmalige Situation in der Geschichte der Textilindustrie, daß hier in Bramsche die Produktionsstätten nicht im Besitz einzelner Unternehmer waren, sondern sich bis 1971 im gemeinsamen Eigentum der lokalen Tuchmacher befanden. Die Tuchmacher von Bramsche blieben auch in der Industrialisierung Handwerker, die zu einer Gilde zusammengeschlossen waren und gemeinsam an den Maschinenanlagen der Gilde arbeiteten. Der Gebäudekomplex der Tuchmacher-Gilde mit den Fabrikationsräumen ist erhalten geblieben. Hier entsteht heute ein stadt- und industriegeschichtliches Museum. Gleichzeitig wird das ganze durch die Tuchmacherei geprägte Stadtviertel saniert, ohne dabei seine von den Handwerkerhäusern geprägte Struktur zu verlieren. Das Tuchmacher-Museum wird damit zum kulturellen Zentrum einer Stadtumgebung, deren neue Identität als Wohnviertel aus ihrer industriellen Vergangenheit hervorgeht. Konferenzen >> Nizhni Novgorod 1995 - Programm >> Beitrag S. Meyer |
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